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Opel Geschichte

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Die Adam Opel GmbH ist mit über 25.000 Mitarbeitern (Stand 2009) einer der größten deutschen Automobilhersteller. Der Grundstein für die heutige Opel GmbH wurde Mitte des 19. Jahrhunderts in Rüsselsheim gelegt, wo auch heute noch das größte Opel-Werk steht. Im Jahre 1862 startete hier der ehemalige Schlosserlehrling Adam Opel, zunächst in der Werkstatt seines Vaters, mit der Produktion der ersten Opel-Nähmaschinen. Um die Jahrhundertwende wurde jedoch deutlich, dass es ein weltweites Überangebot an Nähmaschinen gab und die Firma Opel sich auf andere Bereiche konzentrieren musste. So wurden nur noch Fahrräder und Motorwagen produziert. Das erste Opel-Fahrrad verließ die Fabrik 1886. In den 1920ern war Opel weltweit der größte Fahrradproduzent.

Nachdem der Firmengründer 1895 verstorben war, begannen seine Söhne drei Jahre nach seinem Tod mit dem Automobilbau. 1929 wurde der Großteil der damaligen Opel AG an den US-Konzern General Motors verkauft. 1931 wurde Opel aufgrund der Weltwirtschaftskrise vollständig von dem amerikanischen Automobilunternehmen übernommen. Nach der erfolgreichen Zeit nach dem 2. Weltkrieg hatte das Unternehmen in den 90er Jahren wieder sinkende Absätze zu verzeichnen. Qualitätsprobleme und die daraus resultierenden Rückrufaktionen sind als Gründe für die schwerste Krise in der Geschichte des Automobilherstellers zu nennen. Seitdem hat sich das Unternehmen nicht mehr wirklich erholt. Im Jahr 2008 verschlechtert sich die finanzielle Situation bei General Motors durch die Finanzkrise. Nachdem klar wird, dass eine direkte staatliche Beteiligung an der Rettung möglich ist, sollte Opel von Zulieferer Magna übernommen werden. Kurz nach dieser Vereinbarung nahm General Motors die Entscheidung zurück, der Verkauf wurde abgesagt.